Wie aus Menschen Lehrpersonen werden sollen und warum sie dabei auch Menschen bleiben sollten!


Ich nehme mich beim Wort, Zitat der Kronenzeitung.
Nur die Besten dürfen unterrichten, hört man an allen Ecken und Enden. Und ja, in der Regierung eckt es und sie ist beinahe am Ende. Nun wieder optimistischer, ich glaube nämlich dass nicht nur die Besten, sondern die Geeignetsten vor uns Schülern stehen sollten- ja schon längst müssten. Aktuell werden Gymnasiumlehrer an der Universität und Pflichtschullehrer (Volks- und Hauptschule) an einer Pädagogischen Hochschule ausgebildet. Ab 2012, sofern sich die schulpolitisch nackt präsentierende Bildungsministerin Schmied und die noch etwas zahnlose Wissenschaftsministerin Karl (bitte beides keinesfalls bildlich vorstellen) noch immer halbwegs lieben, soll die LehrerInnenausbildung NEU kommen. Das heißt keinesfalls, dass die aktuelle alt ist, jedoch sind einige Anpassungen von Nöten. Mit der Aufwertung von Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen (NMS), ist das unterrichten von AHS- Lehrpersonen an den NMS vorgesehen. Sechs Stunden pro Woche. Ein Hauptschullehrer kann jedoch nicht an einem Gymnasium unterrichten, einer BMHS (berufsbildende mittlere und höhere Schule) und einer Volksschule. Volksschullehrer wiederrum können gar nichts, also nirgend anders wo unterrichten ist hier natürlich gemeint. Hier muss Durchlässigkeit her, d.h. also dass ein Wechsel unter den Schultypen möglich ist bzw. Zusatzqualifikationen einen Wechsel an einen anderen Schultyp ermöglichen sollen. Nicht nur wir Schüler lieben Abwechslungen, sondern auch die lehrenden Menschen in unserer Mitte. Daher muss es eine fünfjährige Lehrerausbildung sowohl an einer Pädagogischen Hochschule, als auch an einer Universität stattfinden und mit dem Titel Master abgeschlossen werden. Oder soll Klasse A einen Bachelor als Professor haben und Klasse B einen Master, was also zu A und B Lehrpersonen führen würde? Ziel ist eine gemeinsame Ausbildung, sowohl mit fachlichem und pädagogischen Schwerpunkt, wenn Papa und Mama in der Erziehung also einmal worauf vergessen, sollten es die Werte Frau Lehrerin und der Werte Hr. Lehrer auch können. Könnte glatt sein dass sie vergessen haben, mir den gewissen Hauch von Frechheit auszutreiben, ich sage nur: Es lebe die Meinungsfreiheit. Vor dem gemeinsamen Studium müssen Lehrpersonen aber getestet werden, ob sie überhaupt die Richtigen für diesen so wichtigen Job sind. Faire Aufnahmeverfahren sollen dafür sorgen. Und abschließend ist mir noch wichtig, dass Lehrpersonen während ihrer Ausbildung durch ein laufendes Mentoring betreut werden und lernen gute Menschen (auch mit Fehlern) zu sein, welche ihr bestes geben wollen um jungen Menschen auszubilden und ihnen Visionen zu geben. So stelle ich mir dass mal vor!

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